4. Oktober 2007

Lisi schreibt: molecular gastronomy

molecular gastronomy wird als “the art of enjoyably eating and drinking” definiert. diese woche besuchen martin und ich einen workshop, der sich mit der herstellung dieser enjoyable eatings befasst. nach der vorlesung, die in uns zweifel an der sinnahftigkeit dieser "wissenschaft" hervorrief, ist das praktikum eigentlich ganz lustig. wie hat das ein netter hamburger hiphopper am flughafen in malaga vor drei jahren so schön formuliert: ahh, du studierst lebensmitteltechnologie, das heißt, du machst scheiß mit essen...
... und jetzt muss ich sagen, ja, genau - das ist das was wir hier machen!
mangodroplets aus mangopüree, die im mund aufplatzen, oliven droplets (die der netten formulierung auch äußerlich alle ehre machten - wir haben schwarze oliven verwendet...), schäume aus tomaten, parmesan und wasabi, ente aus dem vakuumbeutel, etc...

ihr fragt euch was dabei die wissenschaft ist?! ha, dann frag ich euch: wie viel obers und milch musst du zu 125 g parmesan geben, damit du einen schönen schaum kriegst (den du dann nicht mehr aus der isi flasche rauskriegst... aber das ist wieder eine andere geschichte)? na? na? na? genau, sowas wichtiges müssen wir hier berechnen können! das hilft uns in unserem späteren leben bestimmt noch weiter...

die mangodroplets waren wirklich witzig herzustellen, siehe unten

unser chefkoch, der glaubt, dass er uns eine freude macht, indem er ständig mensch maier sagt

1 Kommentar:

mawe hat gesagt…

ich schreib dann am freitag den nicht vegetarischen part :-)
und ein foto von den - "inverse spherification of olives" - den olivendroplets wird auch geben.